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Mobile Recruiting – ein Überblick

In Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung ist es wichtig, immer auf dem Laufenden zu bleiben, wenn es darum geht, Kandidaten auch abseits vom PC abzuholen. Wie diese ohne große Umstände auch unterwegs Jobs finden können, haben wir bereits im Artikel “Können Bewerbungs-Apps eine Alternative zu Online-Bewerbungen sein?” erörtert.

Für beide Seiten – Suchende als auch Bedarfsträger – gibt es Lösungen in Form von Apps und mobile Apps, die sich spielerisch leicht bedienen lassen. Für die, die sich gerade denken „Gibt es da einen Unterschied?“, begeben wir uns erst einmal in den Bereich der Begriffserklärung.

Eine App für sich betrachtet ist ein Programm, welches – im Gegensatz zu einem “vollständigen” Computer-Programm – auf wichtige Funktionen beschränkt ist. Hierbei wird noch einmal auf das Endgerät heruntergebrochen.

Es gibt Apps, die sich auf dem Desktop darstellen lassen (z.B. aus dem Google-Store die Indeed-App als Erweiterung) oder die gängige Variante, bei der sich der/die Jobsuchende die gewünschte App auf das Smartphone oder ein anderes mobiles Gerät installiert. Wir werden uns hier eingehender mit den mobilen Apps beschäftigen und einige davon ein wenig näher betrachten.

Beginnen wir bei den klassischen Jobbörsen, die auch bereits online via Homepage erreichbar sind. Sie alle finden sich ebenfalls im mobilen Bereich wieder. Konkret handelt es sich hier beispielsweise um:

StepStone, Indeed Jobs, Jobscout24, Monster Jobbörse, meinestadt Jobbörse, kimeta Jobs, Jobrapido, experteer, Xing Stellenmarkt, LinkedIn Job Search, Jobboerse, Streetspotr, eBay Kleinanzeigen, Glassdoor, Truffls, Hokify…

Das ist bereits eine lange Liste, die sich bei all der Vielfalt nicht vervollständigen lässt – doch welche ist die geeignete App? Wo kann ich inserieren, wo suchen? Grundsätzlich gibt es in der Auflistung bereits einige Unterschiede in der Funktionalität und im Aufbau.

Während die Apps der klassischen Stellenanbieter (von StepStone bis experteer) sich in der Anwendung nicht gravierend unterscheiden, gilt hier: man spricht die gleiche Klientel an, wie auch schon mit der klassischen Online-Stellenanzeige.

Interessierte können sich direkt über die App bewerben und entweder einen CV senden oder sich mit Ihrem Xing- oder LinkedIn-Profil empfehlen. Wer sich erhofft, dass hier Ausnahmekandidaten erreicht werden können, der sollte sich mit Apps beschäftigen, die noch ein wenig ungewöhnlicher sind. Doch dazu später mehr.

Wer bereits ein Unternehmens- und Recruiting-Profil bei Xing oder LinkedIn hat, dem wird der Aufbau der Apps als Kanal für ein Social Business Network geläufig sein. Wenn man diese bereits auf dem Handy installiert hat, sind die Job-Apps eine sinnvolle Ergänzung für Kandidaten.

Von dort aus können sie auf die online eingestellten Jobs zugreifen. Auch die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit hat den Weg auf das Smartphone gefunden. Die Funktionen hier gleichen denen der Desktop-Version. Wer ein Profil als Arbeitsuchender hinterlegt hat, kommt hier schnell an sein Ziel.

Kommen wir nun zu den spannenden Varianten der Apps, die einem die Jobs fast spielerisch näher bringen. Nicht alle sind ausgereift, aber die Ansätze sind die Erwähnung definitiv wert.

Hinter “streetspotr” steckt die Idee, Informationen zu beschaffen oder Fotos zu machen. Dies kann durch Partnerunternehmen in Auftrag gegeben werden. Das Konzept nennt sich Crowdsourcing und basiert auf der Verteilung von kleineren Aufgaben, die man sozusagen im Vorbeigehen lösen kann.

Der Clou: je nachdem, wo sich der „Spotr“ gerade befindet, werden die Aufträge oder Job-Anfragen der Region angezeigt. Wir finden: das kann noch einiges mehr!

Auch ebay-Kleinanzeigen sollte bei zu postenden Jobs ein Thema darstellen. Für Unternehmen als auch Nutzer der App ist dieser Dienst kostenfrei. Daher lohnt es sich in Einzelfällen, die Zeit zu investieren und eine Anzeige einzustellen. Man trifft hier vor allem Berufsgruppen aus dem Fachkräftebereich, aber auch Studenten- oder 450-Euro-Jobber. Zudem finden sich hier aber auch für das Finanzwesen und den Office-Bereich viele Inserate.

“Glassdoor” als App ist analog den Jobbörsen aufgebaut. Seit 2007 gibt es das Unternehmen, welches als Pendant zu Xing‘s kununu auf dem deutschen Markt, eine weitere Komponente der Arbeitgeberbewertung durch anonym Kommentierende ermöglicht: Angaben zum Gehalt je Karrierelevel oder Berufsgruppe. Oftmals ist der Eintrag der eigenen Jobs auch kostenfrei möglich. Sonderdarstellungen schlagen natürlich extra zu Buche.

And last but not least – gelangen wir zu den Swipe-Apps. Vielleicht, auch wenn der Eine oder Andere es nicht zugeben mag, ist das Konzept bereits bekannt. Ein Job wird erstellt, der/die Suchende kann Suchparameter festlegen und per „Swipe“ in die eine oder andere Richtung auf dem Smartphone (also „Wisch“) wischen und sich bewerben. Diese Art der Bewerbung könnte leichter nicht sein und Dating-Portale sind hiermit  ja schließlich auch erfolgreich. Anbieter sind zum Beispiel die App von “truffls” und “hokify”. Die Berufsgruppen sind auch sehr breit gefächert, sodass sich eine tiefergehende Recherche lohnt.

Natürlich sind alle genannten Dienste für die Anbieter der Jobs kostenpflichtig. Sie unterscheiden sich jedoch erheblich im Preis. Für den Nutzer sind alle kostenfrei und lassen sich bequem im App Store oder Play Store herunterladen.

Wir wünschen beiden Seiten viel Erfolg beim erfolgreichen Zusammenfinden!

Achja, P.S.: Auch bei uns gibt es tolle Jobs unter http://www.interim-group.de/jobportal/.